Endlich waren alle notwendigen arbeiten am
Fahrzeug so weit abgeschlossen, dass wir
unsere erste Tour wagen konnten. Unser Abfahrtstermin
stand fest und alle fieberten der Reise entgegen.
Alle?! Das waren : Michaela, Myrjam, Alex,
Andi, Rüdiger und Jens. so sind wir zu unserem
ersten großen Wagnis am Donnerstag , den
17.8.2000 zusammen mit unserem erlaubten
Gepäck, ein Seesack + ein Rucksack pro Person
(mehr war wegen dem Beschränkten Platz fürs
Gepäck nicht erlaubt), bei Jens angetreten,
um das Fahrzeug zu beladen.
Am nächsten Tag begann dann unsere Odyssee.
Im Vorfeld war beschlossen worden, ab Österreich
nur Landstraßen zu benutzen. Wir wollten
lieber die Landschaft und eigentliche Fahrt
genießen, und waren dafür auch bereit eine
längere Fahrt über die Paßstraßen hinzunehmen.Die
Anreise verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle,
obwohl es Michaela so manches Mal beim Anblick
der steilen Abhänge mulmig wurde.
Als wir am 2. Tag dann endlich unseren ersten (und einzigen) geplanten Zielpunkt, in der Nähe von Porec, erreicht hatten, beschlossen wir vorerst zur allgemeinen Erholung einen Platz auf einem schönen Campingplatz zu beziehen, auf dem wir sofort eine der Hauptattraktionen waren, und erst später einen Platz zum Wildcampen zu suchen. Am vierten Tag kam dann die Weiterfahrt gen Süden, worauf wir mit viel Glück eine Wunderbare Bucht ca. 50 km unterhalb von Porec entdeckten.
Am sechsten Tag ging unsere Reise weiter und wir steuerten Bucht in der Nähe von ??? an. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach ... .... ... ,Bis wir Istrien komplett umrundet hatten.
Unser nächstes Ziel war die Insel KRK, auf der wir zwei weitere Tage verbrachten.

Die Rückfahrt, bei der wir in Slowenien noch auf einem Kartoffelacker übernachteten, verlief nicht ganz ohne Zwischenfälle. Während der Fahrt bemerkte Ich ein etwas eigenwilliges Lenkverhalten des Fahrzeugs. Bei einem Ampelstopp roch es außerdem stark nach Bremsbelägen. Ich schaute mir die Räder an und war doch ganz schön erschrocken, als Ich sah, Dass am linken Vorderrad alle Radschrauben lose waren und zwar so weit, dass die meisten weniger als 3 Gang eingedreht waren. Nicht auszudenken wenn wir an der Ampel einfach auf die Autobahn aufgefahren wären. So wurde in einer Gewaltaktion das Rad demontiert und erst wieder neu aufgeschraubt, nachdem auch die Bremsen wieder fit waren. Und wir konnten dann endlich den Rest unserer Heimreise zurücklegen
Eines der besten und beeindruckensten Dinge an Kroatien sind die unglaublich schönen, teils zerklüfteten Küstenbuchten mit ihrem glasklaren Wasser, und schönen Plätzen zum Campen.